Weihnachtsmärkte – zum Beispiel in Köln – bieten im gastronomischen Bereich zunehmend Bioprodukte wie Bio-Glühwein, Bio-Wurst und sogar Bio-Wasser an. Immer mehr Bio-Märkte sind in der Supermarktlandschaft zu finden und selbst Discounter vergrößern ihr Angebot an Bio-Produkten. Auch McDonalds belegt seine Burger neuerdings mit Bio-Rindfleisch. Das Bewusstsein für verantwortungsvollen Konsums scheint zu wachsen; Bio liegt im Trend. Dennoch ist der Absatzanteil von Bioprodukten am Gesamtabsatz noch gering. Offensichtlich führt die Einsicht, dass umweltfreundlicher Konsum wichtig und richtig ist, nicht automatisch zu entsprechendem Verhalten. Wie ist diese Lücke zwischen gesellschaftlicher Einstellung und dem tatsächlichen Kaufverhalten zu erklären?

Kurzanalyse

Theresa Eyerund: Umweltfreundliche Produkte – Mind the Gap

IconDownload | PDF

Veranstaltung
Veranstaltung, 2. November 2017

XXVII. Wirtschaftsethisches Forum Populismus und Ökonomik in Zeiten neuer MarktkritikArrow

Eine Erklärung für den Zuwachs populistischer Parteien wird in zunehmender sozialer Ungleichheit und Abstiegsängsten der Mittelschicht gesehen. Der Erfolg des Populismus führt dazu, dass moralische Dimensionen des Wirtschaftens wieder stärker beachtet werden. mehr

Korruption als Fluchtursache
IW-Kurzbericht, 3. August 2017

Christina Heldman Korruption als FluchtursacheArrow

Kontinuierlich sucht die Politik nach Lösungen in der Flüchtlingskrise. Dabei wird es langfristig nicht ausreichen, sich ausschließlich auf die Versorgung und Integration der ankommenden Flüchtlinge zu konzentrieren. Vielmehr müssen alle Parteien die Ursachen verstehen und bekämpfen. Eine davon ist Korruption. mehr