Verbraucherschutz Image
Moderner Verbraucherschutz überlässt den Konsumenten die Entscheidung, versucht diese aber zu verbessern. Foto: Bikeworldtravel/iStock

Bisherige Maßnahmen zum Verbraucherschutz setzen vor allem auf die Aufklärung der Konsumenten. Wenn die Menschen über alle Produkteigenschaften detailliert Bescheid wissen, so die Annahme, treffen sie eine gute Kaufentscheidung. Empirische Untersuchungen der Verhaltensökonomik belegen allerdings, dass der Mensch nur begrenzt rational handelt – und das gilt auch für die Konsumentscheidungen. Zum Beispiel gibt es oft zu viele Informationen, die den Blick auf das Wesentliche verstellen. Der moderne Verbraucherschutz widmet sich auch dem Problem der eingeschränkten Rationalität. Die Idee dahinter ist, den Verbrauchern weiterhin die Entscheidung zu überlassen, diese aber zu verbessern.

Ansprechpartner

IW policy paper, 19. Januar 2017

Mara Grunewald / Marie Möller Sieben typische Fehler bei der GeldanlageArrow

In dieser Studie wird eine Auswahl an zentralen Denkfehlern bei der Geldanlage dargestellt, die aufgrund von begrenzt rationalem Verhalten getroffen werden. Auf Basis aktueller Studien aus der Verhaltensökonomik wird erklärt, wieso sich Anleger häufig falsch verhalten und was sie dagegen tun könnten. mehr

25. Juli 2016

Verbraucherschutz Wie Menschen bessere Entscheidungen treffenArrow

Ungesundes Essen, ungenutzte Fitness-Abos, unrentable Finanzanlagen: Wenn Menschen etwas kaufen oder Verträge unterschreiben, handeln sie nicht immer zum eigenen Vorteil. Für den Schutz der Verbraucher – auch vor sich selbst – gibt es nun neue Ansätze. Sie verbessern die Entscheidungen der Menschen, ohne ihre Wahlfreiheit zu beschneiden. mehr auf iwd.de