Ordnungspolitik Image
Als Leitplanken des Wirtschaftslebens: Gemäß der Ordnungspolitik hat der Staat in erster Linie eine rahmensetzende Funktion. Foto: suzesizu/Fotolia

Wichtig ist eine sinnvolle Abgrenzung zwischen den Tätigkeiten der privaten Wirtschaft und des Staates. Gemäß der Ordnungspolitik hat der Staat in einer Marktwirtschaft neben seiner allgemeinen rahmensetzenden Funktion nur wenige weitere Aufgaben. So soll er nur dann regulierend oder durch eigene wirtschaftliche Aktivitäten eingreifen, wenn Märkte nicht ohne weiteres funktionieren (Marktversagen). In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Staat zudem gefordert, Marktergebnisse zu korrigieren und Einkommen umzuverteilen. Umverteilung steht dabei immer im Konflikt mit dem Effizienz- und Wachstumsziel, denn zu viel Umverteilung schwächt in der Regel die Leistungsfähigkeit. Die Ordnungspolitik verfolgt das Ziel, staatliche Maßnahmen so zu gestalten, dass sie das Funktionieren des Marktes weiter gewährleisten.

Christentum
Wirtschaft und Ethik, 7. April 2014

Christentum Kirchen bekennen sich zur MarktwirtschaftArrow

Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland regen mit einem gemeinsamen Wort zur Verantwortung für eine gerechte Gesellschaft die Diskussion über eine Erneuerung der Wirtschafts- und Sozialordnung an. Sie sprechen sich für die Soziale Marktwirtschaft aus, sehen aber auch Ansatzpunkte für mehr Gerechtigkeit. mehr