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Ordnungspolitik Quelle: suzesizu - Fotolia

Demgemäß hat der Staat neben seiner allgemeinen rahmensetzenden Funktion nur wenige weitere Aufgaben in einer Marktwirtschaft. So soll er nur dann regulierend oder durch eigene wirtschaftliche Aktivitäten eingreifen, wenn Märkte nicht ohne weiteres funktionieren (Marktversagen). In der Sozialen Marktwirtschaft ist der Staat zudem aufgefordert, Marktergebnisse zu korrigieren und Einkommen umzuverteilen. Umverteilung steht dabei immer im Konflikt mit dem Effizienz- und Wachstumsziel, denn zu viel Umverteilung schwächt in der Regel die Leistungsfähigkeit. Die Ordnungspolitik verfolgt das Ziel, staatliche Maßnahmen so zu gestalten, dass sie das Funktionieren des Marktes weiter gewährleisten.

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Dominik Enste in der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen
Interview, 20. Mai 2016

Dominik Enste in der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen „Utopisch und nicht bedingungslos"Arrow

Finnland überlegt, die Schweiz will demnächst darüber abstimmen: Das bedingungslose Grundeinkommen. Im Interview erklärt der IW-Ökonom Dominik Enste, warum Einkommen ohne Bedingungen eine Utopie ist. mehr