Christliche Kirchen Image
Erfurter Domberg Quelle: twoandonebuilding – Fotolia

Denn die Botschaft am Ende des Papiers ist eindeutig: „Die Marktwirtschaft hat sich als das bestmögliche System herausgestellt, um unter den notorischen Knappheitsbedingungen des irdischen Lebens den Bereich der materiellen Bedarfsdeckung zu organisieren.“

Zu Recht verweisen die Kirchen aber auch darauf, dass die Marktwirtschaft diese Aufgabe nur in unvollkommener Weise erfüllt und der Markt eine Rahmenordnung braucht. Insbesondere die Argumentation, dass Verantwortungen auf der Ordnungs-, Unternehmens- und Individualebene klar zugeordnet werden müssen, bietet solide Grundlagen für den weiteren Diskurs.

Die Forschungsgruppe „Markt und Staat“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) beteiligt sich gern an entsprechenden Diskussionen – beispielsweise zum Thema Mitverantwortung der Unternehmen oder zur Frage, wie Gewinn und Gewissen vereinbart werden können.

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100. Katholikentag
IW-Nachricht, 25. Mai 2016

100. Katholikentag Kirche und Kapital ziehen oft am selben StrangArrow

Auf Kirchentagen gehört Kapitalismuskritik zum guten Ton. Dabei haben Kirche und Unternehmen letztlich ähnliche Anliegen. Entsprechend ist es zu begrüßen, dass auf dem 100. Katholikentag in Leipzig häufig der Dialog zwischen Wirtschaft und Kirche auf dem Programm steht. mehr